Zeittafel

Chronologische  Dokumentation des Bw Arnstadt/hist.
mit freundlicher Genehmigung durch Büro für Industriearchäologie, Dipl.-Ing. Rolf Höhmann, Darmstadt
aus "Denkmalpflegerische Dokumentation Bahnbetriebswerk Arnstadt/hist."

 

1895

Errichtung eines sechständigen ringförmigen Lokomotivschuppen  [8] mit einer Drehscheibe mit 16 m Durchmesser und Bekohlungsanlage

1897

Anbau einer Betriebswerkstatt [1] mit Büro für  Vorsteher und  Lokleitung an den ringförmigen Lokomotivschuppen

1900

Errichtung eines Übernachtungs- und Aufenthaltsgebäude [3]

1902

Aufstellen des ehemaligen Schmalspur-Lokomotivschuppens aus Heldburg als Materiallager [12].

1903

Erweiterung des Lokomotivschuppens [8] um die Stände 7 und 8.

1906

Erweiterung des Lokschuppens um die Stände 9 bis 14.

1909

Bau einer Öltankanlage [2] zwischen Werkstatt und Übernachtungsgebäude.

1910

Anbau einer Kompressorstation bei Stand 13 im Lokomotivschuppen [8].

1914

Erweiterung des Lokomotivschuppens [8] um die Stände 15 bis 22. Einbau einer 20 m Drehscheibe [7]. Anbau des westlichen Hallenteils an die Betriebswerkstatt [1]. Der Materialschuppen, ex Lokomotivschuppen aus Heldburg, wird nochmals umgesetzt und als Reiserwellenschuppen [12] verwendet. Bau eines Gebäudes für  Sandaufbereitung [10]

 

Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRB)

 

1922

Instandsetzung des Lokomotivschuppentor. Anbau eines Waschraumes für Handwerker an der nördlichen Giebelseite vom Lokschuppen [8].

Bis 1924

Anbau eines Eisen- und Schraubenlagers an das Öltanklager [2].

1925

Verlängerung der Stände 18 bis 22 am Lokschuppen [8] um 2m. Umsetzung des Lokschuppens vom Bahnhof Heldrungen nach Arnstadt mit Verlängerung um 2m und Verwendung als Wagenreparaturhalle [6], Errichtung eines Abortgebäudes [4].

1936

Einbau einer neuen Drehscheibe [7] mit 23 m Brückenlänge.

1937

Anbau des Ostflügels an das Übernachtungs- und Aufenthaltsgebäude [3]. Anbau eines Büroraumes mit Lager an den Reiserwellenschuppen [12], nun als Kohlenschuppen bezeichnet.

1938

Erneuerung des Entlüfters auf Stand 1 bis 5 am Lokschuppen [8], Einbau einer Untersuchungsgrube in der Wagenausbesserung [6].

1939

Einbau einer Achssenkgrube bei Stand 21 und 22 im Lokschuppen [8].

1943

An- und Einbau einer Junghelferwerkstatt bei Stand 1 am Lokschuppen [8].

1944

Errichtung einer Lagergießerei [5]

 

Deutsche Reichsbahn (DR)

 

Bis 1947

Umbau des Eisen- und Schraubenlagers [2] zur Toilette, das Toilettengebäude [4] wird Fahrrad- und Lagerschuppen. Verlegung der Lokleitung zur Sandaufbereitung [10]

1950

Aufbau eines Raumes für die Lokleitung auf der Wagenausbesserung [6], alte Lokleitung in Sandaufbereitung wird Aufenthaltsraum [10]

1957

Verlängerung der Stände 8 bis 11 am Lokomotivschuppen [8], Bau eines Aufenthaltsraumes für die Schweißer [9], der Kohlenschuppen [12] wird Tischlerei

1958

Errichtung einer Kohlenstaubbunkeranlage [16] mit Kompressorenhaus [15]

Bis 1962

Erweiterung des Ostflügels des Übernachtungs- und Aufenthaltsgebäudes [3], Aufstellen eines Fachwerkschuppens als Lager [11]

1964

Anbau eines Lagerraumes für Stoffe zur Speisewasseraufbereitung an der Südseite des Lagers [11]

1966

Installation einer Diesellokomotivtankstelle [13] bestehend aus Kesselwagenentladestelle, Pumpenhaus und Zapfsäule

1967

Bau einer neuen Besandungsanlage [17]

1972

Abtrennung der Lokstände 7 bis 13 im Lokschuppen [8] für die Diesellokomotivunterhaltung

1976

Erneuerung der Außenwand an den Ständen 18 bis 22 am Lokschuppen [8]

1977

Rückbau der Kohlenstaubbunkeranlage [16], Entfernen der Staubbehälter

1985

Umbau des Koks- und Schrottlagers als Schweißerwerkstatt und Handlager [5]

 

Deutsche Bahn AG (DB)

 

1994/95

Renovierung des Lagers [11]

 

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